Die KI fragen, was auf deinem Bildschirm steht, ohne Kopieren und Einfügen
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-01
Du willst eine KI fragen, was auf deinem Mac-Bildschirm steht, ohne etwas in ein Chatfenster zu kopieren? Mit Corvi tippst du zweimal auf die Fn-Taste, stellst deine Frage laut und tippst Fn noch einmal. Corvi liest, was in diesem Moment auf dem Bildschirm ist, und antwortet laut auf Deutsch, auch wenn die Seite englisch ist. Steht die Antwort nicht im Inhalt, sucht Corvi im Web und nennt die Quelle.
Das Problem: Die KI wohnt in einem anderen Fenster
Die meisten KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Gemini arbeiten in ihrem eigenen Fenster. Willst du etwas zu einem Artikel, einer E-Mail oder einem Vertrag wissen, läuft es immer gleich ab. Du markierst den Text, kopierst ihn, wechselst in den Chat, fügst ihn ein, tippst die Frage und wartest. Für eine einzelne Frage ist das in Ordnung. Ein Arbeitstag besteht aber aus vielen kleinen Fragen: „Was bedeutet diese Klausel?“, „Will die Kollegin in dieser Mail eigentlich etwas von mir?“, „Welcher der drei Tarife ist am günstigsten?“. Dann kostet das Hin- und Herkopieren mehr Zeit, als die Antworten sparen.
Dazu kommt ein zweites Problem: Du musst selbst entscheiden, was du kopierst. Eine Webseite besteht auch aus Menüs, Seitenleisten und Werbung. Ein Video hat überhaupt keinen Text, den du kopieren könntest. Und ein langer Slack-Thread oder ein Mailverlauf erstreckt sich über mehrere Bildschirmseiten.
Besonders mühsam wird es bei Inhalten in anderen Sprachen. Eine englische Produktseite, ein niederländischer Mietvertrag oder ein Support-Thread auf Französisch: Erst kopierst du, dann übersetzt du, dann fragst du nach.
Die Möglichkeiten am Mac im ehrlichen Vergleich
| Weg | Was du tust | Gut für | Der Haken |
|---|---|---|---|
| In einen Chatbot kopieren | Markieren, kopieren, App wechseln, einfügen, Frage tippen | Lange, sorgfältige Arbeit an einem Dokument | Viele Handgriffe pro Frage; Videos und verteilte Threads lassen sich schlecht kopieren |
| Eingebauter KI-Assistent eines Browsers | Die Seitenleiste in diesem Browser öffnen | Webseiten in genau diesem einen Browser | Hilft nicht in Mail, Slack, PDFs in der Vorschau (Preview) oder anderen Apps |
| Bildschirmfoto in einen Chatbot | Mit Umschalt-Befehl-4 ein Bildschirmfoto machen und in den Chat ziehen | Bilder, Diagramme, Layouts | Wieder ein Fensterwechsel; bei langem Text sieht die KI nur den sichtbaren Ausschnitt |
| Corvi | Zweimal Fn tippen, laut fragen, Fn tippen | Schnelle Fragen in jeder App: Browser, Mail, Slack, PDF, YouTube | Antwortet per Sprache, nicht als Text-Chat; braucht eine Internetverbindung |
Corvi ersetzt keinen Chatbot für lange Sitzungen. Es spart dir das Kopieren und Einfügen bei den kleinen Alltagsfragen, und zwar in jeder App.
So funktioniert es mit Corvi
- Öffne, worüber du etwas wissen willst: eine Webseite, eine E-Mail, einen Slack-Thread, ein PDF oder ein YouTube-Video.
- Tippe zweimal auf Fn. Corvi hört zu.
- Stell deine Frage, zum Beispiel: „Was will diese Person eigentlich von mir?“, „Fass mir die Kündigungsbedingungen zusammen“ oder „Was ist der Unterschied zwischen den beiden Tarifen auf dieser Seite?“
- Tippe noch einmal auf Fn. Du hörst die Antwort in wenigen Sätzen, auf Deutsch.
Was Corvi liest, entscheidet es nach einer festen Reihenfolge:
- Markierter Text, falls du etwas markiert hast.
- Auf YouTube das Transkript des Videos.
- Die Nachricht, der Kommentar, die E-Mail oder der Absatz unter deinem Mauszeiger.
- Der Hauptinhalt der Seite oder des Fensters, ohne Menüs, Werbung und Seitenleisten.
- Wenn nichts davon verfügbar ist, der Text aus einem Bildschirmfoto des Fensters.
Hast du dir gerade eine Zusammenfassung angehört (einmal Fn tippen), bezieht sich deine nächste Frage auf genau diesen Inhalt. So kannst du mit jeder Frage einen Schritt tiefer gehen. Steht die Antwort nicht im Inhalt, etwa bei „Gibt es diese Firma überhaupt noch?“, sucht Corvi im Web und sagt dir, woher die Antwort stammt. Willst du, dass Corvi aufhört zu sprechen, drückst du einfach Fn.
Nicht lesen. Zuhören, auf Deutsch.
Kostenlos laden, keine Karte nötig. Die Einrichtung dauert eine Minute; gefällt es dir nicht, zieh es in den Papierkorb.
Kostenlos für den Mac ladenBeispiele aus dem Alltag
- Verträge und AGB: „Verlängert sich das automatisch, und wie lang ist die Kündigungsfrist?“
- Shopping- und Preisseiten: „Welcher Tarif enthält Team-Konten?“
- E-Mail: „Hat schon jemand auf die Frage zum Budget geantwortet?“
- Code-Review: „Was ändert dieser Pull Request an der API?“
- Englische Seiten und Videos: Du fragst auf Deutsch zu einer englischen Dokumentation, einem US-Onlineshop oder einem englischen Fachartikel, und die Antwort kommt auf Deutsch. Mehr dazu unter Englische Inhalte auf Deutsch hören.
- Andere Sprachen: Das klappt genauso mit einer spanischen Ferienwohnungsanzeige, einer japanischen Produktbeschreibung oder einem polnischen Forum.
- Videos: Bei einem englischen Tutorial fragst du „Welche Einstellung nimmt er bei Minute zehn vor?“ statt selbst zu suchen. Siehe auch YouTube-Videos auf Deutsch verstehen.
Für längere Dokumente lohnt sich auch ein Blick auf PDFs am Mac zusammenfassen und befragen und Webseiten am Mac zusammenfassen.
Was Corvi nicht kann
- Kein Text-Chat: Corvi ist für die Stimme gebaut. Du fragst laut und hörst die Antwort. Für lange schriftliche Unterhaltungen ist ein Chatbot-Fenster das bessere Werkzeug.
- Kein Vorlesen Wort für Wort: Corvi fasst zusammen und beantwortet Fragen. Ein Buch oder Dokument vollständig vorlesen lassen kannst du damit nicht.
- Nicht offline: Antworten und Zusammenfassungen brauchen eine Internetverbindung.
- Kein Meeting-Rekorder: Das Mikrofon ist nur an, während du die Taste nutzt. Ganze Besprechungen aufnehmen und Protokolle erstellen kann Corvi nicht.
- Nur für den Mac: Unter Windows, auf iPhone, iPad oder Linux läuft Corvi derzeit nicht. Du brauchst macOS 14 Sonoma oder neuer, auf einem Mac mit Apple Silicon (M1 und neuer) oder Intel.
- Kein Beobachter im Hintergrund: Corvi schaut nicht ständig mit. Das ist Absicht, bedeutet aber auch, dass es nur den Inhalt kennt, der beim Tastendruck auf dem Bildschirm war.
Datenschutz
Corvi liest den Bildschirm nur in dem Moment, in dem du die Taste drückst, und nur den Inhalt, der dann zu sehen ist. Im Hintergrund schaut es nicht mit. Der Inhalt geht über eine verschlüsselte Verbindung an den KI-Dienst, der antwortet, und die Server von Corvi speichern ihn nicht.
In den meisten Sprachen wird deine gesprochene Frage direkt auf deinem Mac von einem lokalen Whisper-Modell in Text umgewandelt. Nur bei wenigen Sprachen, die das lokale Modell schlecht beherrscht, etwa Hindi und Bengalisch, geht die Aufnahme zur Transkription an Google Gemini. Stille Aufnahmen werden nie verschickt. Dein Verlauf bleibt auf deinem Mac, es gibt keine Werbung und keinen Verkauf von Daten. Das Teilen von Nutzungs- und Fehlerprotokollen kannst du in Corvi unter Einstellungen › Datenschutz ausschalten.
Häufige Fragen
Funktioniert das auch außerhalb des Browsers?
Ja. Corvi funktioniert in Mail, Slack, Notion, Word, der Vorschau (Preview), Nachrichten und anderen Mac-Apps, genauso wie in Safari, Chrome, Arc, Firefox und Edge.
Kann ich meine Frage auch tippen statt sprechen?
Corvi ist für die Stimme gemacht: Du fragst laut und hörst die Antwort. Für lange schriftliche Unterhaltungen ist ein Chatbot-Fenster das bessere Werkzeug.
In welchen Sprachen kann ich fragen?
In jeder der 35 Sprachen, die Corvi unterstützt, also natürlich auch auf Deutsch. Die Antwort kommt auf Deutsch, auch wenn die Seite auf Englisch, Französisch, Japanisch oder in einer anderen dieser Sprachen ist.
Braucht Corvi dafür ein Konto?
Ja. Du meldest dich mit einem Google-Konto oder einer E-Mail-Adresse an. Eine E-Mail-Adresse bestätigst du mit einem 6-stelligen Code.
Ist Corvi kostenlos?
Ja, Corvi kannst du kostenlos herunterladen und mit dem kostenlosen Tarif nutzen, ohne Kreditkarte. Für intensive Nutzung gibt es in der App größere Tarife. Hier geht es zum Download.